Sauberes Wasser gegen Hunger und Krankheit

Sauberes Wasser und ertragreicher Landbau stehen im Zentrum dieses MISEREOR-Projekts im halbtrockenen Nordosten Nigerias. Die Menschen der Region werden beim Bau von Brunnen, Zisternen und Staubecken unterstützt und erhalten die Möglichkeit, umweltgerechte Landwirtschaft zu erlernen und das erworbene Wissen umzusetzen. Projektpartner vor Ort sind die Diözesen Yola und Maiduguri.

In der gesamten Region haben Abholzung, Übernutzung der Böden und Bodenerosion viele Ackerflächen weitgehend unfruchtbar werden lassen. Sie können kaum noch Regenwasser aufnehmen. Dadurch sinkt der Grundwasserspiegel stetig ab. Weiterer Wassermangel ist vorprogrammiert. Die Landwirtschaft, von der der Großteil der Menschen lebt, wirft immer geringere Erträge ab – steigende Lebensmittelpreise und Hunger sind die Folgen.

Weiterlesen »

Solarbrunnen für sauberes Trinkwasser

Ohne Wasser kein Leben. Der Mangel an sauberem Trinkwasser ist vielerorts ein wachsendes Problem. Auch in Eritrea ist Wasser, vor allem auf dem Land, seit jeher ein knappes Gut und das Leben infolgedessen mühsam und hart. Stundenlang transportieren die Menschen – überwiegend Frauen und Mädchen – Wasserbehälter auf ihrem Rücken, da die wenigen Brunnen häufig weit entfernt sind. Die Wege werden immer länger, da aufgrund des fallenden Grundwasserspiegels immer mehr Quellen versiegen.

Samila, 10 Jahre – früher musste sie eine Stunde gehen und den 20-Liter-Kanister auf dem Rücken schleppen

Caritas international, das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes, wird in einem ersten Schritt in sechs Dörfern Eritreas zusammen mit der örtlichen Bevölkerung Solarbrunnen errichten und damit etwa 4.800 Menschen mit sauberem Wasser versorgen.

Die Brunnen funktionieren wie folgt: Eine Pumpe fördert Grundwasser zutage und pumpt es durch Rohrleitungen in ein höher gelegenes Rückhaltebecken. Von dort wird es an verschiedene Zapfstellen geleitet. Den Strom für die Wasserpumpe liefern Solarzellen.

Weiterlesen »

Weitere Brunnen im Norden Malawis

Der Verein Malawihilfe e.V. hat in den vergangenen Jahren in ländlichen Gebieten in der Nordregion Malawis den Bau von 33 Flach- und 27 Tiefbrunnen finanziert. Leider gibt es noch immer viele Dörfer, die keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben.

In Ortschaften, die bereits über einen eigenen Brunnen verfügen, sind die durch verschmutztes Wasser übertragenen Krankheiten besonders bei Kindern spürbar zurückgegangen. Die Frauen können anderen Tätigkeiten nachgehen, um die Einkommenssituation ihrer Familien zu verbessern und den Kindern steht die gewonnene Zeit für den regelmäßigen Schulbesuch zur Verfügung.

Weiterlesen »

Christen und Muslime: Gemeinsam gegen die Wüste

Im Nordosten von Burkina Faso arbeiten Christen und Muslime seit 1969 zusammen, um dem erschreckend schnellen Vordringen der Wüste und der zunehmenden Wasser- und Nahrungsmittelknappheit zu begegnen. Im Rahmen einer Projektpartnerschaft mit MISSEREOR hat die Stiftung in den Jahren 2012 und 2013 jeweils 5.000 Euro beigesteuert.

Weiterlesen »

1 2